In diesem Jahr fanden in über 100 Städten Deutschlands Ostermärsche statt, darunter auch ein bedeutender in Hamburg. Unter dem Motto “Nicht unser Krieg” mobilisierte das Hamburger Forum für Völkerverständigung mit Unterstützung von verschiedenen Vereinen, Parteien und Organisationen der Friedensbewegung. Schätzungen zufolge nahmen mehr als 4.000 Menschen an der bunten Friedensdemo teil, wobei besonders die hohe Zahl an Jugendlichen ins Auge fiel.
MEHMET YILDIZ/GAZETEM
Foto: Mehmet Yildiz
Vielfältige Forderungen für den Frieden
Die Demonstration war geprägt von klaren und konkreten Forderungen wie:
• Kriege beenden!
• Abrüsten!
• Bildung statt Bomben!
• Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze
• Brot statt Bomben
• Kitas statt Kanonen
• Geld für Bildung, nicht für den Krieg!
• Ablehnung der Wehrpflicht!
• Abrüstung statt Sozialabbau!

Diese Forderungen wurden in einem kämpferischen und zugleich optimistischen Ton von verschiedenen Rednern auf drei Lautsprecherwagen deutlich ausgesprochen. Besonders beeindruckend war der große Jugendblock, der sich stark gegen die Wehrpflicht und die Kriegsvorbereitungen einsetzte. Ihr Engagement knüpfte positiv an die kürzlich durchgeführten Schulstreiks an und zeigt, dass die junge Generation sich aktiv für eine friedlichere Zukunft einsetzt.

Die Reden während der Demo waren nicht nur politisch kämpferisch. Viele Redner betonten die Notwendigkeit, sich gegen die aktuellen Kriege – wie den Krieg Israels gegen Palästina sowie den Krieg der USA und Israels gegen den Iran – zu positionieren.

Die Ostermärsche 2026, insbesondere in Hamburg, haben eindrucksvoll gezeigt, dass Frieden und soziale Gerechtigkeit auch in Zukunft zentrale Anliegen der Friedensbewegung und der Gesellschaft bleiben. Die bunte und vielfältige Teilnahme, insbesondere der jungen Menschen, macht Mut und sendet ein starkes Signal gegen Krieg und Militarisierung.


