Eine kritische Analyse der westlichen Außenpolitik anhand der Beispiele Syrien und Afghanistan – zwischen Terrorbekämpfung und geopolitischen Interessen.
MEHMET YILDIZ/GAZETEM
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Roter Teppich für syrischen Terrorpaten. Anstatt diesen Mörder ins Gefängnis zu stecken.
Die größten Terrorunterstützer sind die imperialistischen Staaten. Das lässt sich auch am Beispiel von Syrien und Afghanistan klar und deutlich erkennen. Dieser Terrorist, der mit 10 Millionen Dollar Kopfgeld gesucht wurde, wurde durch den US-Imperialismus in Syrien als Präsident installiert. Dieser Terrorpate, der für den tausendfachen Tod von Kindern und Frauen verantwortlich ist, steigt nun dank der Unterstützung des Westens auf die Weltbühne.
Die erste, die ihn besuchte, war die damalige Außenministerin Frau Baerbock (die von Politik keine Ahnung hat), zusammen mit dem französischen Außenminister. Anschließend traf sich der terrorunterstützende US-Präsident Trump mit ihm, gefolgt von der EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. Und jetzt auch der Bundeskanzler Merz (CDU), Außenminister Wadephul (CDU) und der Bundespräsident Steinmeier (SPD).
Die EU gibt unter dem Deckmantel von Aufbauhilfe über 600 Millionen Euro aus, finanziert durch unsere Steuergelder. Zudem erhält er auch 200 Millionen Euro Unterstützung von der Bundesregierung, und das sind alles Steuergelder von uns Steuerzahlern. Neben wirtschaftlichen und politischen Interessen möchte Deutschland auch Syrer wieder nach Syrien abschieben.
Der Westen möchte bei der Aufteilung Syriens ein großes Stück vom Kuchen haben, mit dem Ziel, China und Russland zu verdrängen und gemeinsam mit dem US-Imperialismus in Syrien zu agieren. Daher werden plötzlich Terroristen zu Freunden und Freunde zu Terroristen – das ist die grundlegende Logik imperialistischer geopolitischer Interessen.
Das Fatale ist, dass es erst vor ein paar Monaten war, als die HTS-Truppen der sogenannten Übergangsregierung unter anderem in Rojava und anderen Teilen Syriens gegen Kurden, Alawiten, Drusen und Christen Morde begangen haben und diese Mörder nun plötzlich auf der Weltbühne eine wichtige Rolle spielen.
Diese Entwicklung der kriegerischen imperialen Machtpolitik hat man auch in Afghanistan gesehen. Die Terrororganisation Taliban, die die USA im Kampf gegen die Sowjetunion aufgebaut haben, wurde nach dem 11. September plötzlich als Feind erklärt, und das Land wurde überfallen. 20 Jahre lang wurde alles bombardiert, kein Stein blieb auf dem anderen, das gesamte Land wurde geplündert, und dann haben die US-Imperialisten mit der Terrororganisation Taliban ein Friedensabkommen geschlossen. Der Westen hat seine Truppen zurückgezogen und das Land der Terrororganisation Taliban überlassen.
Das ist die Doppelmoral der imperialistischen kolonialistischen Politik. Anstatt dass der Westen sich nicht in die internen Konflikte der Länder einmischt, überfällt und plündert er diese Länder unter dem Deckmantel von Demokratie und Frauenrechten und lässt am Ende, nachdem er die Länder destabilisiert hat, sogar die damaligen terroristischen Gegner wieder an die Macht kommen.
All das zeigt sehr deutlich, dass die größten Terrorunterstützer letztlich die imperialistischen Staaten selbst sind.
